Amanda Palmer in der Arena

Sat 10 November 2012
By Aaron

Am Montag, den 05. November 2012, war Amanda Palmer in Wien und hat mit ihrem Grand Theft Orchestra ein Konzert in der Arena gegeben. Und ich war dabei! ^^

tl;dr: Das Konzert war FUCKING AWESOME und wenn ich nicht wüsste, daß Amanda da eigentlich voll krank war wäre es mir nicht aufgefallen. Die Energie, mit der sie ins Konzert ging, mit der sie ihre Lieder schmetterte oder sich ins Klavier schmiss war ... atemberaubend.

Vor dem eigentlichen Hauptact gab es eine Serie von Vor-"Bands", darunter eine ... interessante ... Perfomance einer japanischen Ausdruckstanzkünstlerin und Neil Gaiman, der ein paar seiner wundervollen Gedichte vortrug. (Darunter eines namens "For Amanda; an appreciation after Christopher Fry, sort of.", das man sich auch hier hier anhören kann: https://www.youtube.com/watch?v=H5nv8LInejs )

Ebenfalls unglaublich hörens- und sehenswert waren "The simple pleasure" (http://thesimplepleasure.bandcamp.com/) die Band um "Great Theft Orchestra" Gitarrist Chad Raines, die nicht nur wunderbar mitreißende, tanzbare Musik mit viel Synth lieferten, sondern es dabei auch noch schaften UNGLAUBLICH SEXY zu wirken. (Wir alle waren uns einig: Chad Raines würden wir nicht von der Bettkante schubsen. #omnomnom)

Der Hauptact war aber, natürlich, Amanda Palmer selbst. Sie und ihr "Grand Theft Orchestra" liefert eines der besten Konzerte, auf dem ich je war, und schaften es die Menge im Laufe des mehrstündigen Konzerts in wahre Ekstase zu bringen. In einer faszinierenden "Girl Anachronism" Version wechselten alle Mitglieder mehrmals während des Songs die Instrumente und Amanda Palmer, die die Gitarre schwingt, ist ein Anblick der mich noch länger verfolgen wird. Und als es dann an die Zugabe ging sang, klatschte und stampfte die gesamte Arena die Percussion, während Amanda und ihr geklautes Orchester vom Balkon ins Megaphon kreischten. Einfach. Nur. Geil!!!

Fazit: Genial. Ein Abend, an dem ich mich dutzende Male plötzlich verliebte; an dem ich, ohne das es mir peinlich war, mich richtig verausgaben, tanzen und schreien konnte; ein Abend, den ich noch lange im Herzen tragen werde.

(Und bald werd ich die Bilder einfügen, sind schon hochgeladen, aber grad keinen Bock die einzufügen. Ich editiere die dann rein.)

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