Gedanken: #indieweb, #biberlincamp, stuff

(Unter "Gedanken" werden in Zukunft kurze "Picopost" landen: Sammlungen halbfertiger Gedanken die nicht für einen vollen Post ausreichen, aber mir trotzdem irgendwie im Hirn rumspuken. Aus manchen von denen könnte dann noch ein echter Post werden.)

Indieweb:

In letzter Zeit verfolge ich recht interessiert die "Indieweb" Bewegung, eine Gruppe von WebDev Menschen die sein ein paar Jahren daran basteln/forschen, wie Mensch sich denn die eigene Webpräsenz wieder aneignen und von den "Silos" (Facebook, Google, Twitter, ... ) "zurückerobern" könnte.

So weit so spannend. Doch während die Bewegung allerlei coole Ideen und interessante Technologien verwendet ist sie gleichzeitig sehr weiß, sehr männlich und für Einsteiger*innen ohne viel Vorwissen nur schwer nachzuvollziehen.

Zwar gibt es Projekte die versuchen das IndieWeb auch für Leute zugänglich zu machen, die nicht bereits seit langem Webentwicklung betreiben, aber ich seh da, konzeptuell, noch ein Weilchen schwarz. Zu undurchsichtig die Ziele, zu abstrakt der Nutzen, zu beschissen die Doku.

Vielleicht irre ich mich. Vielleicht ist das IndieWeb tatsächlich die Zukunft, die es sich selbst auf die Fahnen geschrieben hat. Aber bis jetzt sehe ich eine Bewegung welche sich die Revolution auf die Fahnen geschrieben hat, aber letzten Endes wieder primär aus den selben weißen, männlichen Nerds besteht wie anderen Netzbewegungen und sich genauso wenig Mühe gibt andere Gruppen anzusprechen und abzuholen.

Schade

BiBerlinCamp! /o/

Vom 20.-21. September findet in Berlin das BiBerlinCamp statt und wir (Meine Kleinfamilie und ich. <3 ) sind dort! Wheeee!

Das ganze ist ein Barcamp zum Thema Bi-, Pan- und generell queeere Sexualität organisiert unter anderem von einer guten Freundin und ich bin schon sehr gespannt was dabei alles rauskommt. Ich möchte mich ja schon länger wieder mehr mit queeren Themen beschäftigen und die Gelegenheit zwei Tage mit coolen Leuten speziell zu nicht-monosexuellen Themen zu konferieren freut mich sehr.

Außerdem ist Berlin sowieso voller toller Menschen die ich viel zu selten sehe und darum wird das sicher voll toll und schön und flausch und freu. <3

Männliche Allies und ihre Aufgaben

Aus semi-aktuellen Anlässen grüble ich schon länger darüber, wie sich männlich sozialisierte Menschen in feministischen Bewegungen und Räumen verhalten sollen. (Und wie sie scheitern.)

Denn in letzter Zeit ist einiges pssiert was mich sowohl mein eigenes verhalten als auch das Anderer neu reflektieren lässt und seither brodelt es irgendwie im Hinterkopf. Aber während einerseits einige Gedanken nach draußen streben ringe ich mit mir und meinen eigenen Ansprüchen.

Zu unsicher fühle ich mich in meinem eigenen Pro-Feminismus, zu sehr fürchte ich mich davor letzten Endes wieder nur der Kerl zu sein, der Blödsinn schreibt. Andererseits sehe ich es auch als die Aufgabe von Männern* andere Männer auf Scheiße hinzuweisen die sie verzapfen und da gäbs leider Einiges. :/

Naja, fürs erste bleibst mal bei der Recherche, ich lese mich mal quer durchs Geek Feminism Wiki und versuche so meinen halbgaren Gedanken bessere Form zu verleihen.

Vielleicht wird dann ja doch mal ein Artikel draus.

(Über Artikelempfehlungen freue ich mich übrigens sehr. ^^ )

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