You're an ugly little hack, but you're mine and I love you!

Seit einer Weile hat mein Thunderbird ein Problem. Es ist nervig, 100% reproduzierbar und ich hab bis jetzt weder wirkliche Lösung noch Erklärung gefunden:

Wenn ich Thunderbird das erste Mal nach dem Booten starte hängt er sich auf. Immer.

Es erscheint das Fenster, die Menüs werden gezeichnet und öffnen sich sogar, aber weder zeichnet es das “Folder Pane” noch reagiert es auf Versuche das Programm regulär zu beenden. (Str+q, File>Quit, etc.)

Wenn ich das daraufhin von außen beende (kill/killall, term signals, etc.) kann ich es ohne Probleme nochmal starten und es wird perfekt funktionieren bis ich das nächste Mal neustarte. Dann fängt alles wieder von vorn an.

Ich hab eine ganze Zeit lang versucht herauszufinden was da passiert, aber weder sind Thunderbirds logs besonders informativ was die Sache angeht noch ist es ein besonders gut ergooglebares Problem. Früher hatte ich das Problem nicht, seit ein paar Updates immer, aber ich scheine damit eher alleine dazustehen.

Nachdem aber die “Missing Stair”-Lösung (Programm abwürgen und nochmal starten) so trivial ist hab ich es lang halt einfach händisch gemacht. War nervig aber whatever.

Und dann hat es mich aber doch irgendwann zu sehr genervt und ich hab mein Autostart-Skript aufgemacht und schrieb die hässlichste Lösung seit langem:

timeout 60 thunderbird 2> /dev/null || thunderbird 2> /dev/null &

Mein Autostart-Skipt startet also jetzt neben Firefox und Pidgin und Zim und was ich halt sonst noch so offen hab selber einmal Thunderbird, warten 60 Sekunden, damit er sein Ding macht, killt ihn dann und startet ihn dann einfach nochmal.

Es ist so plump und in vielerlei Hinsicht das perfekte Gegenteil einer Richtigen Lösung™, aber es funktioniert.

¯\(ツ)

(Und dank dieses Blogposts werd ich mich auch noch in einem Jahr dran erinnern, wieso ich diese unglaublich dumme Zeile in meinem Autostart Skript hab.)

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